Einfach Gin
Gib Deinem Leben einen Gin. Oder zwei.

Das gehört zum Preis des Gin – 23.05.2021

Gestern im Penny, dem Discounter: Tatsächlich steht das ein Gin für 4,99 Euro und noch dazu einer mit 40 Prozent Alkohol.  Kann das überhaupt schmecken? Gut, es Billig-Gins, die schmecken mir sogar, und der eigene Geschmack sollte sagen, was man genießt und was nicht. Aber der Preis war Anlass für mich, mir ein paar Gedanken zur Preisentstehung beim Gin zu machen – und ich habe bestimmt was übersehen bzw. nicht explizit erwähnt:

1. Steuer: Verbrauchsteuer auf Alkohol (früher:Branntweinsteuer), die kostet immerhin 13,03 Euro pro Liter; rechnet sich 13,03 x Füllmenge in l x Alkoholgehalt. Dazu kommt noch die Mehrwertsteuer.
2. Lohnkosten inklusive Sozialabgaben
3. Materialkosten (Rohstoffe, Botanicals etc)
4. Herstellungsprozess inklusive Lagerung und Kosten für Maschinen, Räume etc.
5. Abfüllkosten plus Flasche plus Versiegelung plus Etikett inklusive Druck
6. Logistikkosten, bis die Flasche im Shop ist
7. Marketingkosten
8. Marge, denn alle vom Shop bis zum Hersteller wollen verdienen

Einiges davon macht die Qualität aus, aber die Liste zeigt, wo nur wenig Qualität drin sein kann. Aber: Es gibt Billig-Gins, die finde ich richtig gut, andere kriege ich nicht runter ... Qualität spürt man, ob es einem schmeckt, steht auf einem anderen Blatt. Man sollte alles probieren - und viele Gins kaufe ich nur einmal! In dem Sinne ... 

Eine ginvolle Woche!

 
 
 
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