Einfach Gin
Gib Deinem Leben einen Gin. Oder zwei.

Limette & mehr

Eines der am häufigsten von mir genutzten Früchte sind Limetten, die immer wieder ihren Weg in meinen Gin Tonic finden. als Achtel, den ich vorher in die Tiefkühltruhe gepackt habe. Aber er passt natürlich nicht zu jedem Drink. Daher werfe ich hier einen kleinen Blick auf die geschmacksergänzenden Beigaben, die Barkeeper immer wieder ins Glas passen. Aber: Die Zutaten müssen schon in zum Gin passen. Ich habe es selbst schon erlebt, dass marketinggesteuerte Barkeeper oder besser gesagt, die Damen und Herren hinter dem Tresen, jedem Gin Tonic gnadenlos eine Gurkenscheibe verpassten. Marketinggesteuert deshalb, weil bei ihnen die Kampagne von Hendrick's so gezündet hat, dass für sie jeder Gin Tonic sofort mit einer Gurkenscheibe verbunden wird.

Limette & Co.

Südfrüchte gehören in jede gut sortierte Bar, wenn es abends Gin Tonics gibt. Das sind natürlich Orangen, Zitronen und Limetten, gelegentlich auch schon mal eine Grapefruit. Der Barkeeper sollte aber sparsam damit umgehen, wenn sie den Drink untermalen sollen. Sie sind relativ geschmacksintensiv und können bei fein abgestimmten Gins die Komposition übertünchen, wenn sie in der Mehrzahl im Drink landen. Eine Scheibe, ein Achtel, eine Zeste reicht, um Aromen abzugeben.

Wacholder & Co.

Klar, welche Gewürze, wenn nicht Wacholderbeeren passen in jeden Gin? Sie sind schließlich die Grundkomponente eines jedes Gins und geben optisch etwas her, wenn sie im Glas um die Eiswürfel perlen. Damit es nicht ganz so langweilig wird, packen Barkeeper gerne andere Gewürze hinzu. Beliebt sind Zimtstangen, Pfefferkörner, aber auch Süßholz und Sternanis, der optisch einfach klasse ist.

Obst & Co.

Apfel- oder Birnenstückchen oder Zesten im passenden Gin, das hat was. Ich kenne ausgezeichnete Gins, die erst mit der Kombination aus Apfel und Wacholderbeere zu voller Blüte heranreifen, weil dann Optik und Geschmack auf einem Level sind. Aber auch etwas Kirsche (was zeitlich leider nur kurz der Fall ist) oder Erdbeeren und Waldfrüchte können einen Drink optisch gut ergänzen. Schade, wenn die Ginsorten dann nicht klar sind - in ihnen kommen die Zutaten immer am besten herüber.

Gemüse & Co.

Die berühmte Gurkenscheibe im Gin, die ich schon oben erwähnt habe. Die Schuldfrage ist eindeutig geklärt: Hendrick's mit seiner Marketingkampagne war's, nicht die Schweizer. Aber in dem Gin hat die Gurkenscheibe auch ihre volle Berechtigung, weil sie die Grundessenzen des Gins deutlich ergänzt. Bei solchen Gelegenheiten frage ich mich, ob zum Beispiel mein Gin de Mallorca auch mit einem passenden Paprika-Schnitz serviert werden sollte...

 
 
 
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