Einfach Gin
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Gin8 Eifel Hop Gin

Meine Wurzeln liegen im Ruhrgebiet und dem Bergbau, eine Nähe zum Bier ist daher gegeben. Umso mehr reizen mich daher auch die Gins, die mit Hopfen arbeiten. Neben schwachen Erzeugnissen ("Discounter-Gins") gibt es auch im höherpreisigen Segment deutliche Klassenunterschiede - und richtig gute! Dazu gehört zweifelsohne der Gin8 Eifel Hop Gin aus der Eifel, der mit dem Aufdruck "Bitburger Siegelhopfen" für sich wirbt. Hinter diesem Gin steckt Biersommelier und Gin-Liebhaber Andreas Dick, der auf seinem Eifeler Hofgut auf der Parzelle "Auf der Acht" (was den Namen erklärt) den Hopfen reifen lässt.

14 Botanicals verleihen dem Gin8 seinen kräftigen, schön ausbalancierten Hopfengeschmack. Hopfenbauer Dick setzt auf die beiden Hopfensorten Cascade und Solero, die er unter anderem mit Zitronengras und Lavendel für die floralen Noten kreuzt. Den Gin lässt er nach der schonenden Mazeration in der Eifelbrennerei Zender destillieren und lagert ihn anschließend für vier Monate, damit sich die Aromen entfalten können. Mit Eifler Wasser reduziert er den Gin auf eine trinkbare Stärke (43 %) und lässt ihn anschließend noch einmal zehn Tage ruhen, ehe er in die Flasche kommt. Das Ergebnis ist ein herrlich ausbalancierter Hopfengin, der schon beim Öffnen ein Bouquet aus Wacholder, Hopfen und floralen Anklängen entströmen lässt. Ein Tonic wie Fever-Tree arbeitet die floralen Noten weiter aus und holt den Hopfen noch einmal nach vorn, aber er gehört zu den Gins, die kein Tonic benötigen. Mein bisheriger Lieblings-Hopfengin hat einen mindestens ebenbürtigen Konkurrenten bekommen - und ich muss meine Top10 ändern.

Alkoholgehalt: 43,0 %

Farbe: klar

Botanicals: Cascade- und Solero-Hopfen, Zitronengras, Lavendel (u.a.)

Flasche: 0,5 l, Preis 36,90 Euro

Website: Gin 8 Eifel Hop Gin

Urteil:  5/5

 
 
 
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