Einfach Gin
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Inyambo Molke Gin

 

War früher Molke ein kalorienarmes Erfrischungsgetränk vor allem für Sportler, haben Eiweiß-Drinks, aber auch die schwierige Haltbarkeit dafür gesorgt, dass Molke allenfalls noch als Pulver zum Einsatz kommt und vielerorts einfach entsorgt wird. Nicht so bei Master Distillerin Katrin Schray aus Baiersbronn, die aus der Molke Alkohl für ihren Inyambo Molke Gin zaubert. Gelernt hat sie das in Rwanda, also dort eine Brennerei vor Ort betrieb, bis sie wegen Corona zurück nach Deutschland musste, aber die Einstellung, wirklich nichts zu verschwenden, mitgenommen hat. Mehr noch: Auch die Botanicals aus Rwanda schätzt sie und setzt sie in ihren Brennerzeugnissen gerne ein, auch im Inyambo Molke Gin. Den hat sie nach dem rwandischen Rind mit seinen markanten langen Hörnern benannt. Er besteht aus 14 Botanicals, darunter sind die Klassiker Kardamom, Zitrone und Limetten, aber auch schwarzer Pfeffer.

Beim Geruch dominiert klassisch Wacholder und Zitrusfrüchte, in die sich der Koriander einmischt. Auf der Zunge sorgt der Alkohol auf Molke-Basis  für einen leichteren, angenehmen Unterton, in die sich Wacholder und die Zitrusfrüchte einbringen. Mit zunehmender Dauer bringt dann der schwarze Pfeffer etwas Würze und Schärfe hinzu. Ein Tonic bringt die milderen Zitrusfrüchte weiter nach vorn, die Pfefferschärfe wird gezähmt und schön vom leichten, milden Alkohol untermalt. Er geht in Richtung klassischer Gin, biegt aber vorher auf der Zitrusstraße ab und verwöhnt mit einer schönen Leichtigkeit!

Alkoholgehalt: 43 %

Farbe: klar bis leicht milchig

Botanicals: Zitronen, Limetten, Kardamom, schwarzer Pfeffer (u.a.)

Flasche: 0,5 l, Preis 39,90 Euro

Website: Inyambo Molke Gin

Meine Wertung: 5/5

 

 
 
 
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