Einfach Gin
Gib Deinem Leben einen Gin. Oder zwei.

Scott Morris Gin

Dieser Gin stammt aus Recklinghausen und ist einer von mehreren aus der Privatbrennerei Boente, die sich online am besten mit "Boente am Stadion" bei den Suchmaschinen finden lassen. Die Brennerei hat fast 200 Jahre auf dem Buckel, ihre Geschichte begann, als Wilhelm Heinrich Boente 1830 am Holzmarkt 8 eine Kneipe übernahm und schnell Schnaps brannte. Nur wenige Jahre später verwandelte sich Recklinghausen in eine Bergarbeiterstadt durch den Steinkohlebergbau und die Tradition, Bergleute Schnaps mit untertage zu geben, verhalf Boente zu großem Erfolg. Nach mehreren Standortwechseln liegt die Brennerei heute im Gewerbegebiet Hohenhorst, die Familie selbst gab die Destille 1989 in externe Hände, die immer wieder mit Innovationen auf sich aufmerksam machte. Auch mehrere Gins gehören ins Programm, am bekanntesten dürfte der Hanami Gin (Kirschblüte) sein, Lokalkolorit bietet der Recklinghäuser Gin und neben anderen gibt es noch den Scott Morris Gin, der auf klassische Botanicals, in dem Falle Koriander und Zitrone setzt.

Vom Geruch wirkt er zunächst alkohollastig, ehe Wacholder und etwas Zitrone durchkommen. Pur ergibt sich das gleiche Bild von Wacholder und Zitrone mit leichtem Korianderton, den aber der Alkohol wegbügelt. Ein Tonic sorgt für mehr Zitrone im Glas, der Alkohol wird damit ordentlich zugedeckt und man trinkt einen klassischen GinTonic. Nicht wirklich etwas Besonderes, aber auch nicht wirklich schlecht. Eher für die klassische Partyfraktion, die auf GinTonic stehen, sich aber wenig um geschmackliche Tiefe oder Komplexität kümmern.

Alkoholgehalt: 40 %

Farbe: klar

Botanicals: Koriander, Zitronen (u.a.)

Flasche: 0,7 l, Preis 12,99 Euro

Website:  Scott Morris Gin

Meine Wertung: 3/5

 

 
 
 
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