Einfach Gin
Gib Deinem Leben einen Gin. Oder zwei.

CannaGin

 

Die Aufschrift auf dem Etikett ist niedlich: "This gin doesn't stone you but relaxes you." Er macht also nicht high, sondern entspannt und sagt damit deutlich, dass der THC Gehalt des CannaGin unter der gesetzlichen Grenze liegt. Natürlich ist es eine naheliegende Vermutung. Wenn der Gin auf Cannabis beruht, dann könnten seine rauschgifthaltigen Substanzen wirken. Aber sie dienen nur dazu, ihre Aromen abzugeben - und das tun auch noch 12 weitere Botanicals, zu denen Lavendel und Vanille gehören. Mehr will Macher Tim Andrä nicht verraten und wer beim Namen aufhorcht: Richtig - es ist der gleiche Kopf, der auch hinter dem Erich Gin steckt und ist nicht mit dem gleichnamigen Gin aus Spanien zu verwechseln, der sich Cannagin schreibt, also ohne großes "G".

Nach dem Öffnen steigt der Wacholder in die Nase, begleitet von einer kräftigen Gras- oder Heunote. Leicht florale Noten und etwas Vanille kommen dazu, aber auch eine Kräuternote, bei der ich auf Kardamom tippen würde. Pur kommt zunächst der Wacholder, auf den sich sofort das Gras legt - und auch den weiteren Ton angibt. Erst im Abgang kommen noch Vanillearomen hinzu, die Kräuter und der Lavendel verstecken sich. Ein Tonic sorgt für zitronige Frische und drängt den starken Grasgeschmack zurück. Jetzt kommen die Kräuter deutlicher durch, aber über allem liegt noch stets der Hanf. Für alle, die gern eine Heunote mögen und gerne eine Flasche auf den Tisch stellen wollen, die das berühmte Blatt mit den fünf Fingern im Etikett hat.

Alkoholgehalt: 43 %

Farbe: klar

Botanicals: Cannabis, Lavendel, Vanille (u.a.)

Flasche: 0,5 l, Preis 39,95 Euro

Website: CannaGin

Meine Wertung: 3/5

 
 
 
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