Einfach Gin
Gib Deinem Leben einen Gin. Oder zwei.

Knut Hansen Dry Gin

Eine Flasche Knut Hansen Dry Gin mit gleich zwei Bechern im Angebot, da kam der Mausklick auf "kaufen" automatisch. Das Unternehmen legt Wert auf Ökologie, fährt E-Autos, nutzt – soweit möglich – regionale Zutaten und brennt mit Ökostrom. Die Destille, die heute als Hamburg Distilling Company firmiert, gründeten die beiden Freunde Kaspar Hagedorn und Martin Spieker 2017, nachdem sie 2016 noch mit einer Tischdestille (damals noch legal) ihren ersten Gin brannten. In nur wenigen Jahren brachte es die Marke zu einer führenden Destille Deutschlands mit weltweitem Verkauf und prämierten Gin. Darin kommen Äpfel aus dem Alten Land, Rosenblüten vom Ostseedeich und Gurke sowie Basilikum vom Hamburger Wochenmarkt zum Einsatz. 14 Botanicals sind es insgesamt, die in einer Keramikflasche mit echtem Korken daherkommen. Benannt wurde er angeblich nach " dem berühmten Seemann Knut Hansen", der so berühmt ist, dass er nur als Markenzeichen der Company existiert. Marketing können sie.

Ich befreie die Flasche vom Korken (der aus Portugal kommt)  und schenke in den Keramikbecher ein. Wacholder sticht hervor, Gurke ist zu erahnen, aber auch Basilikum. Der Gin ist mild, offenbart Wacholder schön von Alkohol unterlegt, in die sich Gurke und Basilikum einmischen und mit leicht süßlichen Anklängen von der Zunge weichen, die ich Rosenblüten zuordne. Ein Tonic bringt Frische hinein und betont zunächst die Kräuter, aber holt dann vor allem eine leichte Apfelnote hervor. Warum er deshalb ein Nordic Gin sein soll, wie ihn die Macher nennen, schreibe ich deren Marketing-Kreativität zu. Aber Marketing hin oder her, das ist ein verdammt guter Gin, der zurecht seine Preise einheimste.

Alkoholgehalt: 42 %

Farbe: klar

Botanicals: Apfel, Basilikum, Gurke, Rosenblätter (u.a.)

Flasche: 0,5 l, Preis ab 30 Euro

Website: Knut Hansen Dry Gin

Meine Wertung: 5/5

 

 
 
 
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