Einfach Gin
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Linden No. 4 Dry Gin

Ein Gin aus meiner Heimatstadt Köln, der mir per Zufall - als Miniatur - in einem Restaurant über den Weg lief und den ich noch nicht kannte. Und wie nahezu jeder Gin hat auch dieser seine eigene (Marketing-) Geschichte, die 1895 in London beginnt. Der Alchimist Dave Richard Linden machte sich auf den Weg nach Köln, sammelte auf seiner Reise Botanicals, um im Rheinland Gin herzustellen. In Köln entwickelte er die Rezeptur zum Linden No. 4 weiter, was sich als Kräuterelixier großer Beliebtheit erfreute. Die Straße, in der er lebte, benannte Köln nach seinem Tod in Lindenstraße um. Zu schön, um wahr zu sein - und die Macher sind ehrlich: Die Geschichte ist frei erfunden. Sie selbst (vier Freunde) haben lange am Rezept getüftelt und 2017 den Gin erstmals vorgestellt.

Die eingesetzen Botanicals wie Holunderblüte, Rosenblätter und Veilchenwurzeln, aber auch Kamille und schwarze Johannisbeere deuten schon auf den floral-fruchtigen Charakter des in Microbatch gefertigten Gins hin. Tatsächlich ist es den Veedeldistillers mit Sitzen in Kempen und einer Niederlassung in der Kölner Lindenstraße No. 4 gelungen, einen schönen, fruchtig-floralen Gin zu kreieren, der mild herüber kommt. Geschmacklich dominiert zuerst Kamille im Zusammenspiel mit Wacholder, ehe die Holunderblüten und die Johannisbeere dagegen arbeiten. Ein Tonic holt dann den fruchtigen Charakter weiter heraus. Jede Flasche ist gekennzeichnet, auch meine Miniatur, die ich als Kostprobe hatte: Sie kommt aus dem Batch "London 20".

Alkoholgehalt: 43,0 %

Farbe: klar

Botanicals: Holunderblüten, Kardamom, Kamille, Rosenblätter, Schwarze Johannisbeere, Veilchenwurzeln (u.a.)

Flasche: 0,5 l, Preis 35,90 Euro

Website: Linden No. 4 Dry Gin

Meine Wertung: 5/5

 
 
 
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